Die Firma Wöhner kann in Rödental expandieren, da sie jetzt auf einen zukunftsfähigen Verkehrslandeplatz am Wirtschaftsstandort Coburg zurückgreifen kann, so die Aussage in der Neuen Presse vom 14.08.2017. (Eine Umfrage unter Piloten ergab allerdings keinen Hinweis auf eine intensive Flugplatznutzung durch die Firma Wöhner.)

Die Firma Brose kann mit einer Ertüchtigung des Verkehrslandeplatzes auf der Brandensteinsebene leben, in Verbindung mit einer IFR-Nutzung des Sonderlandeplatzes Bamberg. In einer Pressemitteilung in der Neuen Presse vom 19.08.2017 wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bürgerinitiativen keinen Beitrag zu diesem Umdenken geliefert haben.

Und wer ist Schuld an der kollektiven Rolle Rückwärts auf die Brandensteinsebene: Bundes- und Landesministerien. So informiert Oberbürgermeister Tessmer die Presse, siehe Neue Presse vom 18.08.2017. Die Behörden haben doch tatsächlich einen richtlinienkonformen Verkehrslandeplatz gefordert – und keiner kam auf die Idee die Anflugbefeuerung auf der Brandensteinsebene von 150 auf 420m zu verlängern.

Vielleicht sollte man den Text des Coburger Bürgerbegehrens von 2015 nochmal in seniorenfreundlicher Schriftgröße verteilen.