Flugplatz Brandensteinsebene seit 1913

Nach dem ersten dokumentierten Motorflug der Gebrüder Wright 1903 und der erfolgreichen Überquerung des Ärmelkanals 1909 durch Louis Blériot war das Thema Fliegen bald auch in Coburg angekommen. Die ersten Motorflugversuche des Herrn Kanitz im Jahre 1912 auf der Brandensteinsebene sind zwar etwas holprig. Aber bereits im Jahr 1913 wird die Brandensteinsebene eingeweiht. Eine erste Motorflughalle entsteht.

Während in Coburg und anderswo jede auch nur halbwegs runde Jahreszahl als Anlass für eine gebührende Würdigung genutzt wird, hat man den 100. Geburtstag des Flugplatzes Brandensteinsebene „vergessen“. Im Jahr 2013 ragte der Schatten des Projekts Verkehrslandeplatz Meeder offensichtlich schon über dem 100-jährigen Bestandteil deutscher Luftfahrtgeschichte, siehe dazu auch den Fernsehbeitrag.

Der Coburger Lehrer und begeisterte Flieger Carl Geuß hat die Geschichte der Coburger Fliegerei in zwei handschriftlichen Chroniken festgehalten. Die Initiative Stadtmuseum Coburg e.V. hat diese Schriften seinerzeit der Stadt vermittelt. Die Originale befinden sich im Stadtarchiv. Ein Faksimile kann bei den Freunden der Brandensteinsebene eingesehen werden.

Illustrierte „Koburger Fliegerei“

Illustrierte „Koburger Fliegerei“ – Neue Presse, 11.11.2011

 

Werdegang der Koburger Fliegerei, 1919

Carl Geuß, der Werdegang der Koburger Fliegerei, 1919

Stadtarchiv Coburg

Carl Geuß, Urkunde der Wiedererrichtung der Flughalle Coburg, 1924 – Stadtarchiv Coburg

Weitere Presseberichte:

PDF Datei downloaden  Coburgs Traum vom Fliegen
Wir bedanken uns bei Rupert Appeltshauser von der Initiative Stadtmuseum Coburg e.V. für den folgenden Artikel, den wir mit freundlicher Genehmigung des Coburger Tageblatts wiedergeben.