Brandensteinsebene

Neue Presse vom 24.11.2017 – 1 Monat vor Weihnachten

Der Verein „Freunde der Brandensteinsebene e.V.“ hat sein Ziel (fast) erreicht, siehe den Artikel in der Neuen Presse vom 24.11.2017 mit der Überschrift „Ausbau der Brandensteinsebene kommt“.

Wir ersparen uns Kommentare zu Zeitaufwand und Kosten des Umwegs über Meeder.

Der Salto rückwärts zu einer sinnvollen Lösung

Es bedurfte der Mithilfe der bayerischen Staatsregierung in Person von Minister Huber, um zu einer realistischen Einschätzung der Realisierungsmöglichkeiten für den VLP Meeder zu kommen: Wahrscheinlichkeit sehr nahe bei null. Und dieser Einschätzung konnte sich auch Herr Stoschek nicht verschließen. Der Sinneswandel wurde erleichtert durch eine Vereinfachung der Instrumentenanflug-Regeln, die zukünftig auch in Deutschland Anwendung finden sollen, siehe dazu auch die Berichte in der Neuen Presse vom 05. und 06.09.2017.

Diese neue Regelung macht es auch der Beton-Fraktion unter den Meeder-Befürwortern etwas leichter den Sinneswandel zu begründen. Aber einer unter den Sinneswandlern sticht mal wieder einer hervor, […]

Offener Brief der Bürgerinitiative an Vertreter der Stadt Coburg

Die Sprecher der Bürgerinitiative „Kein Verkehrslandeplatz zwischen Neida und Wiesenfeld“ nehmen in einem offenen Brief Stellung zu den Äußerungen der Stadt Coburg. In einer Pressekonferenz hat der Oberbürgermeister Tessmer den Bundes- und Landesministerien die „Schuld“ für das vor dem Scheitern stehende Projekt Verkehrslandeplatz Meeder gegeben.

Das Coburger Tageblatt hatte den Brief sinnentstellend gekürzt. Hier der Link zum Offenen Brief.

Heile Welt?

Die Firma Wöhner kann in Rödental expandieren, da sie jetzt auf einen zukunftsfähigen Verkehrslandeplatz am Wirtschaftsstandort Coburg zurückgreifen kann, so die Aussage in der Neuen Presse vom 14.08.2017. (Eine Umfrage unter Piloten ergab allerdings keinen Hinweis auf eine intensive Flugplatznutzung durch die Firma Wöhner.)

Die Firma Brose kann mit einer Ertüchtigung des Verkehrslandeplatzes auf der Brandensteinsebene leben, in Verbindung mit einer IFR-Nutzung des Sonderlandeplatzes Bamberg. In einer Pressemitteilung in der Neuen Presse vom 19.08.2017 wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Bürgerinitiativen keinen Beitrag zu diesem Umdenken geliefert haben.

Und wer ist Schuld an der kollektiven Rolle Rückwärts auf die […]

Neue Presse vom 12.08.2017: Luft für Neubau in Meeder wird dünner

Eine mögliche IFR-Genehmigung für den Bamberger Sonderlandeplatz und eine relativ kleine Investition in den Verkehrslandeplatz auf der Brandensteinsebene sollte den Bedürfnissen der heimischen Industrie gerecht werden, so die Sicht der Protagonisten. Das sind offensichtlich die eingebundenen Behörden.

Währenddessen reitet die Projektgesellschaft ihr totes Pferd weiter, den Neubau Meeder, sehr zum finanziellen Vorteil des Projektierers CDM Smith Consult.

Auch wenn der Pressebericht noch vorsichtig formuliert, der Coburger Stadtrat hat Zeit sich auf seine Hausaufgaben zu besinnen:

  • Wie kommt die Stadt aus dem Verein für tote Pferde wieder heraus? Angesichts des drohenden Bürgerentscheides hatte sie eine Unkündbarkeit in der Projektgesellschaft bis […]

Januar 2017: zum Stand des Planfeststellungsverfahrens VLP Meeder

Beim Planfeststellungsverfahren zum Verkehrslandeplatz (VLP) Meeder geht es derzeit hauptsächlich um die zwei Knackpunkte „Eignung des Geländes“ sowie „Naturschutz“.

 Zum Thema „Eignung des Geländes“

Die Deutsche Flugsicherung, DFS, stuft die Erhebungen südlich von Meeder bzgl. der Flugsicherheit als so kritisch ein, dass sie sagt der geplante Platz sei ungeeignet. Die Projektgesellschaft, die den Verkehrslandeplatz in Meeder errichten möchte, versucht die Einwände zu entkräften mittels eines Gutachtens, der „Aeronautical Study“. Diese lag im April 2016 vor. Im Ergebnis schlägt die Studie mehrere Risikominimierungsmaßnahmen vor: Rodungen, Aufstellung von Befeuerungsmasten, Überwachung der gerodeten Bereiche, sowie Schulung von Piloten […]

Leserbrief zum ablehnenden Gerichtsurteil: gegen Bürgerentscheid in Coburg Stadt

Gerichtsurteil zum Bürgerentscheid:

rechtlich korrekt? – politisch unsauber!

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat die Klage auf Zulassung des Bürgerentscheids in der Stadt Coburg abgewiesen. Der angestrebte Bürgerentscheid hat zwei inhaltlich verbundene Anliegen: Austritt der Stadt aus der Projektgesellschaft VLP Meeder und statt Neubau die Ertüchtigung des vorhandenen Flugplatzes auf der Brandensteinsebene durch einfache Maßnahmen, z.B. eine richtlinienkonforme Anflugbefeuerung.

In der mündlichen Urteilsbegründung wurde als Ablehnungsgrund an erster Stelle genannt: die Forderung nach einem „unverzüglichen“ Austritt der Stadt aus der Projektgesellschaft ist unzulässig. Wir erinnern, dass die Stadt zwei Anläufe benötigte, um die Kündigungsfrist […]

27.09.2016: Verwaltungsgericht Bayreuth lehnt Klage gegen die Stadt Coburg auf Zulassung des Bürgerentscheids ab

Das Verwaltungsgericht Bayreuth hat die Klage auf Zulassung des Bürgerentscheids abgelehnt, mit einer zweifelhaften Begründung. Wir erinnern an die erste der beiden Forderungen aus dem Bürgerbegehren:

„Sie sind dafür, dass die Stadt Coburg … unverzüglich aus der Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg mbH für den Neubau eines Verkehrslandeplatzes (VLP) im Landkreis austritt und jegliche finanzielle Leistungen, auch Bürgschaften, zugunsten einer derartigen Gesellschaft unterlässt …“

Nach dem Start des Bürgerbegehrens hat die Stadt gemeinsam mit den anderen Gesellschaftern die Kündigungsfrist der Projektgesellschaft auf 2025 verlängert, um das Bürgerbegehren zu unterlaufen.

Und die Stadt Coburg hatte Erfolg damit. Das […]

24.08.2016: zum aktuellen Stand

Die wortmächtigen Befürworter eines neuen Flugplatzes in Meeder zeigen mit dem Finger auf das Luftamt Nordbayern und beschuldigen dieses der Verzögerung. Doch die Fakten beweisen das Gegenteil. Die Projektgesellschaft VLP Meeder hatte bis zum 19.08.2016 verschiedene Unterlagen zu liefern, so zu den Auswirkungen der Aeronautical Study auf die Betroffenen, z.B. die Waldbesitzer.

Und die Projektgesellschaft hat wieder nicht geliefert. Jetzt ist Mitte September als neuer Liefertermin im Gespräch.

Vielleicht arbeiten die ja schon an einem Plan B?

Die Brandensteinsebene bleibt in der Prüfung – Neue Presse vom 18.08.2016

Anbei der Artikel in der Neuen Presse vom 18.08.2016; es werden die Aussagen von Herrn Stoschek und von der Regierung von Mittelfranken gegenübergestellt.